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Der Beitrag ist in der IFIGENIE 2/2015 erschienen.

​Großstadtwahnsinn und Land-Idylle

Die Wohngruppe Walle berichtet von ihrer Sommerfreizeit in der Nähe von und in Berlin – und sie gibt Tipps, was man dort unternehmen und erleben kann.

Dieses Jahr hieß es für die Mädels der Wohngruppe Walle: Berlin, Berlin … wir fahren nach Berlin! Los ging es zu Beginn der Sommerferien. Eine Woche verbrachten wir am wunderschönen Scharmützelsee nahe Berlin. Dort mieteten wir zwei Ferienhäuser, in denen jeweils fünf Personen untergebracht waren.

Unsere Häuser lagen direkt am See, welcher zum Planschen, Tretboot fahren und Spazieren gehen einlud. Aufgrund des nicht so sommerlichen Wetters blieb es bei unserem Aufenthalt eher beim Spazierengehen.

Unsere Ferienhäuser lagen circa eine Stunde von Berlins Innenstadt entfernt und waren durch den im Nebenort befindlichen Bahnhof super zu erreichen.

Die Jugendlichen erhielten ein Berlin-Tagebuch, in denen sie alle Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken aufschreiben konnten. Hier ein paar Eindrücke und Highlights unserer Mädels:

  • das Berlin Dungeon, das uns teilweise trotz Mutmachbrause in Angst und Schrecken versetzte;

  • Madame Tussauds, wo wir uns mit unseren Lieblingspromis ablichteten;

  • die Blue Man Group, die trotz weniger Worte alle zum Staunen brachte;

  • ein kurzer Ausflug in die Karibik (Tropical Island) lud alle zum Entspannen und Wohlfühlen ein – sofern wir uns von den verschiedenen Wasserrutschen trennen konnten.

  • der Traum unserer Mädels: ein Shoppingtag in der Hauptstadt;

  • ein Besuch der aus „Berlin Tag und Nacht“ bekannten Disco Matrix, in der die Mädels die Nacht zum Tag machten;

  • Berlins Attraktionen, wie zum Beispiel das Brandenburger Tor, der Fernsehturm, der Reichstag, der Alexanderplatz, das ZDF-Studio, die Berliner Mauer uvm.

  • die Currywurst am Brandenburger Tor;

  • Dunkin Donuts versüßten uns den Tag und spornten uns zum längeren Zähneputzen an;

  • das Sonnenblumenfeld am Scharmützelsee, welches den Speicherplatz auf unseren Handys beinahe sprengte;

  • die lustigen und gemütlichen abendlichen Unterhaltungen auf der Veranda, in denen über Jungs, Schminke und andere Mädchenthemen gesprochen wurde;

  •  das Hafenfest mit einem Riesenfeuerwerk in unserem Ferienpark – eine schöne Abwechslung zur schnellen und aufregenden Atmosphäre der Großstadt.

Durch die einstündige Entfernung zum Mittelpunkt Berlins war die Mischung aus Schnelllebigkeit und Entspannung möglich, was die Freizeit zu einer sehr abwechslungsreichen Zeit machte.

Wir würden auf jeden Fall noch einmal dieses Ziel wählen, sodass wir noch etwas mehr Zeit haben, Berlins zahlreiche Facetten kennenzulernen.